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1. Das aller wichtigste bei der Kapitalanlage die Zeit ist. Beispiel: Alfredo beginnt im Alter von 19 Jahren zu sparen. Er zahlt 7 Jahre lang monatlich jeweils 100 Euro in einen Aktienfonds ein. Angenommen, der Aktienfonds hat eine Rendite von 10% pro Jahr, dann hat Alfredo im Alter von 65 Jahren immerhin stolze 566.785 Euro. Sein Freund Pedro fängt erst im Alter von 26 Jahren zu sparen an. Auch er zahlt monatlich 100 Euro in einen Aktienfonds ein, allerdings 40 Jahre lang, also bis er 65 Jahre alt ist. Pedro hat dann bei einer angenommenen Rendite von ebebfalls 10% pro Jahr 584.222 Euro auf seinem Kontoauszug stehen. Ungefähr so viel wie Alfredo, der hat aber nur 7 Jahre gespart, und Alfredo 40 Jahre. Also, nie die Zeitkomponente bei der Kapitalanlage unterschätzen!

2. Runter geht’s schneller wie rauf! Eine Aktie notiert bei 100 Euro. Fällt die Aktie um 50%, so ist ihr Wert noch 50 Euro. Damit die Aktie später wieder bei 100 Euro steht, reicht es nicht, daß sie um 50% steigt. Dann ist sie erst bei 75 Euro. Die Aktie muß um 100% steigen, damit sie wieder bei 100 Euro steht.

3. Hin und her macht die Taschen leer! Schließlich mußt du bei jeder Transaktion an der Börse bezahlen: Maklergebühr und Provision. Und mit vielen Transaktionen machst du nur die Bank und deinen Makler reich.

4. Lerne Verluste zu realisieren! Deine Aktie geht seit Wochen in den Keller. Irgend wann siehst du nicht mehr die Realität, es regiert das Prinzip Hoffnung. Jede Meldung wird als ein Hoffnungssignal interpretiert, egal wie schlecht die Meldung ist. Du denkst, du siehst ein Licht am Ende des Tunnels. Es ist aber der Rückspiegel, in den du siehst. Dieser Tunnel wird nie für dich enden!

5. Nur kein Neid! Was andere machen, ist ihre Sache. Und die meisten Porsche und Ferrari gehören sowieso den Banken.

6. Geld muß man streuen wie Mist! Investiere nie dein gesamtes Vermögen in nur einen Wert. Besser ist es, wenn du verschiedene Werte aus verschiedenen Branchen kaufst. Risikodiversifikation nennt man dann so was. Läuft ein Wert oder sogar ein ganze Branche mal nicht so gut, dann ist das kein Problem. Denn die restlichen Werte sorgen für die Performance.

7. Und vor allem, kapiere endlich was ein Markt ist!

 


 
 


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